Vortrag von Rebeca und Mauricio Wild
Am 7. September 2004 um 20.00 Uhr im Theatersaal des Stiftes Seitenstetten
Sind Freiheit und Grenzen unvermeidlich im Widerspruch zueinander? Freiheit wofür? Grenzen warum?
Im Laufe ihrer langjährigen Praxis sind Rebeca und Mauricio Wild zum Verständnis gekommen, dass Freiheit dazu dient, authentische Wachstums -und Entwicklungsbedürfnisse zu befriedigen. Grenzen haben hierbei die Funktion, die dafür notwendigen Beziehungen und Umgebungen entspannt zu halten, durch sie werden Wachstum und Entwicklung erst möglich. Folglich sind Grenzen nicht als Erziehungsmittel zu betrachten. Vielmehr gewährleisten sie, dass Lebensprozesse sich nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten von innen nach außen manifestieren können.
Internationale Bekanntheit haben Rebeca und Mauricio Wild in erster Linie durch ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Pestalozzi, einer reformpädagogischen Schule in Ecuador, erworben. Ihre Erfahrungen mit aktiver Erziehung sind in mehreren Büchern niedergelegt. Rebeca Wilds erstes Buch „Erziehung zum Sein“ gilt mittlerweile als Klassiker der pädagogischen Literatur. Darüber hinaus arbeitet das Ehepaar Wild am Aufbau eines alternativen Währungssystemes in Ecuador, durch das Lebensqualität für eine breite Bevölkerungsschicht ermöglicht wird.
Literatur von Rebeca Wild: